Faszination Heiligtumsfahrt – Neuer Blick auf alte Zeichen
Mehr als 90.000 Pilger verehrten die Aachener Heiligtümer
Die große Aachener Heiligtumsfahrt unter dem Leitsatz „Kommt, und ihr werdet sehen“, ist am Sonntag, 10. Juni 2007, mit einem feierlichen Schlussgottesdienst auf dem Katschhof zu Ende gegangen.
Der große Pilgerzuspruch setzte sich am Abschlusstag mit mehr als 3000 Gläubigen bei den Gottesdiensten fort. Selbst zur Verschließung der Heiligtümer und der anschließenden Eucharistiefeier am Montag, 11.07.2007, werden noch mehr als 600 Gläubige im Aachener Dom erwartet.
In einer ersten Stellungnahme betonte der Wallfahrtsleiter Domkapitular Msgr. Hans-Günther Vienken, die „ungewöhnlich dichte Atmosphäre des Glaubens die sich in den diesen Tagen gezeigt habe, gepaart mit einer friedlichen-fröhlichen, bunten und sonnigen „Aachener Betefahrt“.
Dompropst Dr. Herbert Hammans zeigte sich bewegt, wie andächtig die Menschen auf die Tuchreliquien schauten. Herbert Hammans: „Obwohl diese Heiligtümer äußerlich so unscheinbar sind, haben sich die Pilger durch sie auf Jesus, Maria und Johannes, den Täufer hinweisen lassen. Die alten Zeichen werden wieder neu wahrgenommen“.
In einer ersten Bilanz geht das Domkapitel von mehr als 90.000 Pilgern aus, die den Weg nach Aachen fanden. Fast 3.000 Kranke empfingen in St. Paul den Segen. Damit hat die Aachener Wallfahrt auch im dritten christlichen Jahrtausend nichts von ihrer Faszination verloren.